Importpreise Juni 2026 steigen
Importpreise im Juni 2026 steigen um 6,1 Prozent: Kostendruck für Unternehmen bleibt hoch
Die Importpreise in Deutschland lagen im Juni 2026 um 6,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Besonders stark verteuerten sich Energie, Metalle, Kunststoffe und andere industrielle Vorleistungsgüter. Für produzierende Unternehmen, Handwerksbetriebe, Bauunternehmen und energieintensive Branchen bedeutet das weiterhin erheblichen Druck auf Einkaufspreise, Margen und Liquidität.
Gegenüber Mai 2026 gingen die Importpreise zwar um 0,7 Prozent zurück. Eine nachhaltige Entwarnung lässt sich daraus jedoch nicht ableiten. Der Monatsrückgang wurde vor allem durch niedrigere Preise für Erdöl und Mineralölerzeugnisse verursacht. Andere wichtige Kostenbestandteile wie elektrischer Strom, Schmierstoffe und zahlreiche industrielle Vorprodukte verteuerten sich weiter.
Die Exportpreise stiegen im Juni 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,5 Prozent. Das war der stärkste Anstieg seit Februar 2023. Gegenüber Mai 2026 erhöhten sie sich lediglich um 0,1 Prozent.
Importpreise und Exportpreise im Juni 2026
| Kennzahl | Gegenüber Juni 2025 | Gegenüber Mai 2026 |
|---|---|---|
| Importpreise insgesamt | +6,1 % | −0,7 % |
| Exportpreise insgesamt | +3,5 % | +0,1 % |
| Importierte Vorleistungsgüter | +10,3 % | −0,1 % |
| Importierte Energie | +23,9 % | −6,6 % |
| Importierte Investitionsgüter | +2,9 % | +0,5 % |
| Importierte landwirtschaftliche Güter | −6,5 % | −2,0 % |
| Importierte Konsumgüter | −0,8 % | +0,2 % |
| Exportierte Vorleistungsgüter | +6,0 % | +0,3 % |
| Exportierte Energie | +26,7 % | −3,7 % |
Der Importpreisindex basiert auf den vertraglich vereinbarten Preisen, zu denen deutsche Unternehmen Waren im Ausland einkaufen. Steuern und Zölle werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Dadurch bildet der Index die Preisentwicklung auf der eigentlichen Handelsstufe ab, nicht jedoch sämtliche später beim Käufer entstehenden Kosten.
Energie und Vorleistungsgüter treiben die Importpreise
Der allgemeine Anstieg der Importpreise wird nicht gleichmäßig von allen Waren getragen. Entscheidend sind vor allem zwei Gütergruppen:
- Energie mit einem Preisanstieg von 23,9 Prozent gegenüber Juni 2025
- Vorleistungsgüter mit einem Preisanstieg von 10,3 Prozent
Vorleistungsgüter sind Rohstoffe, Materialien, Komponenten und Halbfertigprodukte, die Unternehmen für ihre eigene Produktion benötigen. Steigende Preise wirken deshalb häufig über mehrere Stufen der Wertschöpfungskette.
Ein Hersteller zahlt beispielsweise mehr für Metalle, Kunststoffe und Energie. Sein Zulieferer muss gleichzeitig höhere Kosten für Transporte, Maschinenbetrieb, Verpackungen und eingekaufte Bauteile tragen. Selbst Unternehmen, die nur wenige Waren unmittelbar importieren, können dadurch mittelbar von steigenden Importpreisen betroffen sein.
Für Geschäftsführer ist daher nicht allein entscheidend, welchen Anteil direkte Importe am eigenen Einkauf haben. Wichtiger ist die Frage, wie stark Lieferanten, Vorprodukte, Energieverbräuche und Transportleistungen von internationalen Preisentwicklungen abhängig sind.

Importpreise Juni 2026 steigen Infografik
Metalle, Düngemittel und Kunststoffe besonders teuer
Bei importierten Vorleistungsgütern verteuerten sich vor allem Nicht-Eisen-Metalle und daraus hergestellte Halbzeuge. Ihre Preise lagen im Juni 2026 insgesamt 27,5 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Besonders hohe Steigerungen verzeichneten:
| Importiertes Vorleistungsgut | Veränderung gegenüber Juni 2025 |
|---|---|
| Edelmetalle und Halbzeug daraus | +34,5 % |
| Kupfer und Halbzeug daraus | +30,3 % |
| Düngemittel und Stickstoffverbindungen | +28,3 % |
| Nicht-Eisen-Metalle insgesamt | +27,5 % |
| Kunststoffe in Primärformen | +23,8 % |
Diese Entwicklung betrifft einen großen Teil der deutschen Wirtschaft. Kupfer wird unter anderem in elektrischen Leitungen, Transformatoren, Schaltanlagen, Elektromotoren, Fahrzeugen, Maschinen, Gebäudetechnik und Anlagen für erneuerbare Energien benötigt.
Kunststoffe in Primärformen sind Ausgangsmaterialien für Verpackungen, technische Bauteile, Kabelisolierungen, Rohre, Folien und zahlreiche Konsumprodukte. Höhere Kunststoffpreise können deshalb sowohl Industrieunternehmen als auch Bau-, Elektro-, Verpackungs- und Logistikbetriebe treffen.
Bei Düngemitteln wirken sich neben Rohstoffpreisen insbesondere hohe Energie- und Produktionskosten aus. Landwirtschaftliche Betriebe können dadurch belastet werden, obwohl verschiedene importierte Agrargüter im Juni 2026 günstiger waren als ein Jahr zuvor.
Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Energiepreise
Ein wesentlicher Teil der Energieverteuerung ist auf die Auswirkungen des Iran-Kriegs und die damit verbundenen Unsicherheiten im Nahen Osten zurückzuführen.
Gegenüber Juni 2025 verteuerten sich die importierten Energieträger erheblich:
| Energieträger | Veränderung gegenüber Juni 2025 |
|---|---|
| Elektrischer Strom | +70,8 % |
| Mineralölerzeugnisse | +36,0 % |
| Erdöl | +32,1 % |
| Steinkohle | +12,1 % |
| Erdgas | +8,3 % |
Im Vergleich zu Mai 2026 entwickelten sich die einzelnen Energiepreise allerdings sehr unterschiedlich. Erdöl wurde um 12,6 Prozent und Mineralölerzeugnisse wurden um 9,9 Prozent günstiger. Gleichzeitig verteuerte sich importierter elektrischer Strom innerhalb eines Monats um 12,7 Prozent.
Auch bei einzelnen Mineralölprodukten zeigten sich große Unterschiede. Flugturbinenkraftstoff aus Kerosin verbilligte sich gegenüber Mai 2026 um 18,1 Prozent. Schweres Heizöl wurde um 13,8 Prozent günstiger. Bei Dieselkraftstoff und leichtem Heizöl lag der Rückgang bei 12,6 Prozent, bei Motorenbenzin bei 7,4 Prozent.
Schmier- und andere Öle verteuerten sich dagegen innerhalb eines Monats um 16,5 Prozent.
Diese gegenläufigen Entwicklungen zeigen, wie schwierig eine verlässliche Kostenplanung geworden ist. Unternehmen können sich nicht darauf verlassen, dass ein allgemeiner Rückgang der Energiepreise automatisch zu einer Entlastung in allen Kostenpositionen führt.
Importpreise steigen auch ohne Energie deutlich
Der Anstieg der Importpreise ist nicht ausschließlich ein Energieproblem. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise lagen die Einfuhrpreise im Juni 2026 immer noch 4,3 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Werden lediglich Erdöl und Mineralölerzeugnisse aus der Berechnung herausgenommen, ergibt sich ein Preisanstieg von 4,7 Prozent.
Diese Zahlen sind für Unternehmen besonders wichtig. Sie zeigen, dass sich der Kostendruck bereits auf zahlreiche Materialien, Komponenten und Investitionsgüter ausgebreitet hat. Selbst bei stabileren Öl- und Gaspreisen könnten hohe Preise für Metalle, Kunststoffe, Elektronikkomponenten und andere Vorprodukte bestehen bleiben.
Importierte Investitionsgüter waren im Juni 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat 2,9 Prozent und gegenüber Mai 2026 weitere 0,5 Prozent teurer. Investitionen in Maschinen, technische Anlagen und Betriebsausstattung können damit ebenfalls höhere Finanzierungs- und Abschreibungsbelastungen verursachen.
Warum der Rückgang gegenüber Mai noch keine Entwarnung bedeutet
Auf den ersten Blick wirkt der monatliche Rückgang der Importpreise um 0,7 Prozent positiv. Für die betriebliche Planung ist jedoch entscheidend, wodurch dieser Rückgang zustande kam.
Er beruhte vor allem auf den gesunkenen Preisen für Erdöl und Mineralölerzeugnisse. Die Importpreise ohne Energie stiegen gegenüber Mai dagegen um 0,1 Prozent. Ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse betrug der monatliche Anstieg sogar 0,2 Prozent.
Der zugrunde liegende Kostendruck bei industriellen Gütern blieb somit bestehen.
Hinzu kommt, dass sinkende Rohstoffnotierungen nicht sofort bei allen Unternehmen ankommen. Viele Betriebe kaufen zu vertraglich vereinbarten Preisen ein, verfügen über längerfristige Lieferverträge oder beziehen Materialien über mehrere Handelsstufen.
Zwischen einer Veränderung am Rohstoffmarkt und der tatsächlichen Entlastung eines Unternehmens können daher Wochen oder Monate liegen. Umgekehrt können Lieferanten steigende Preise häufig sehr schnell weitergeben, insbesondere wenn Materialien knapp sind oder bestehende Preisbindungen auslaufen.
Exportpreise steigen langsamer als Importpreise
Die Exportpreise lagen im Juni 2026 um 3,5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Importpreise stiegen im gleichen Zeitraum um 6,1 Prozent.
Die Differenz von 2,6 Prozentpunkten darf nicht unmittelbar als allgemeiner Margenverlust deutscher Unternehmen interpretiert werden. Import- und Exportpreisindex enthalten unterschiedliche Waren, Gewichtungen und Unternehmensstrukturen.
Trotzdem liefert die Entwicklung ein ernst zu nehmendes Signal: Unternehmen, die viele energie- oder rohstoffintensive Vorprodukte importieren, können ihre gestiegenen Kosten möglicherweise nicht vollständig oder nicht schnell genug an ihre Kunden weitergeben.
Besonders problematisch ist das bei:
- langfristig vereinbarten Festpreisen,
- Rahmenverträgen ohne Preisanpassungsklausel,
- intensivem internationalem Wettbewerb,
- geringer Kundenbindung,
- Ausschreibungs- und Projektgeschäften,
- langen Produktions- und Lieferzeiten,
- niedrigen ursprünglichen Deckungsbeiträgen.
Exportierte Vorleistungsgüter verteuerten sich um 6,0 Prozent. Bei exportierten Investitionsgütern lag der Anstieg bei 1,9 Prozent. Zusammen machen diese beiden Gütergruppen fast drei Viertel der deutschen Warenausfuhren aus.
Auch die Exportpreise werden von Energie und Vorleistungen getrieben
Bei den Ausfuhrpreisen waren die Auswirkungen der geopolitischen Entwicklung ebenfalls deutlich zu erkennen. Die Preise für exportierte Energie lagen im Juni 2026 um 26,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Gegenüber Mai 2026 gingen sie allerdings um 3,7 Prozent zurück.
Exportierte Mineralölerzeugnisse waren 32,1 Prozent teurer als im Juni 2025, aber 9,7 Prozent günstiger als im Mai 2026.
Besonders auffällig war Flugturbinenkraftstoff aus Kerosin. Dieser wurde zu 46,1 Prozent höheren Preisen exportiert als im Vorjahresmonat. Gegenüber Mai 2026 gingen die Preise jedoch um 19,6 Prozent zurück.
Auch exportiertes Erdgas verteuerte sich gegenüber Juni 2025 um 12,7 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise geringfügig um 0,3 Prozent.
Die Entwicklung zeigt, dass deutsche Unternehmen höhere Kosten teilweise über steigende Exportpreise weitergeben können. Ob dies zur Sicherung der Margen ausreicht, hängt jedoch stark von Branche, Wettbewerbssituation, Vertragsgestaltung und Marktposition ab.
Vereinfachtes Beispiel für den Margendruck
Ein Unternehmen erzielt einen Jahresumsatz von zehn Millionen Euro. Die Material- und Vorleistungskosten betragen vier Millionen Euro.
Steigen diese Kosten um 10,3 Prozent, erhöht sich der jährliche Aufwand rechnerisch um 412.000 Euro.
Kann das Unternehmen seine Verkaufspreise gleichzeitig nur um 3,5 Prozent anheben, entstehen bei unverändertem Absatz zusätzliche Erlöse von 350.000 Euro. Die operative Marge würde in diesem vereinfachten Beispiel bereits um 62.000 Euro sinken.
Dabei sind mögliche Absatzrückgänge, höhere Energie- und Finanzierungskosten, steigende Löhne, zusätzliche Lagerbestände oder Forderungsausfälle noch nicht berücksichtigt.
Das Beispiel zeigt: Schon eine scheinbar überschaubare Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreisentwicklung kann einen erheblichen Teil des Jahresergebnisses aufzehren.
Besonders kritisch wird die Situation, wenn das Unternehmen bereits vor der Kostensteigerung nur geringe Gewinne erwirtschaftet hat oder über keine ausreichenden Liquiditätsreserven verfügt.
Welche Branchen besonders gefährdet sind
Metallverarbeitung und Maschinenbau
Unternehmen aus Metallverarbeitung, Maschinenbau und Anlagenbau sind unmittelbar von höheren Preisen für Kupfer, Edelmetalle, Aluminium und andere Nicht-Eisen-Metalle betroffen.
Problematisch sind insbesondere langfristige Projekte, bei denen Verkaufspreise bereits festgelegt wurden, während Materialien erst später beschafft werden. Jeder weitere Preisanstieg reduziert dann den kalkulierten Auftragsdeckungsbeitrag.
Auch Nachträge lassen sich gegenüber Auftraggebern nicht immer vollständig durchsetzen. Das gilt besonders bei öffentlichen Ausschreibungen, internationalen Großprojekten und Verträgen ohne wirksame Preisgleitklauseln.
Elektrohandwerk und Gebäudetechnik
Elektrobetriebe benötigen unter anderem Kabel, Leitungen, Schaltgeräte, Verteilungen, Steuerungstechnik und elektronische Komponenten. Steigende Kupfer-, Kunststoff- und Energiepreise können Materialkalkulationen innerhalb kurzer Zeit überholen.
Bei Angeboten mit langer Bindungsfrist oder pauschal vereinbarten Komplettpreisen drohen Nachkalkulationsverluste.
Betriebe sollten deshalb prüfen, wie lange Angebote gültig bleiben, ob Materialpreise separat ausgewiesen werden und ob Abschlagszahlungen bereits vor der vollständigen Ausführung verlangt werden können.
Bauwirtschaft
Bauunternehmen und Ausbaugewerke werden durch höhere Preise für Kunststoffe, Metallteile, Kabel, Dämmstoffe, technische Anlagen, Treibstoffe und Transporte belastet.
Besonders riskant sind Festpreisverträge ohne wirksame Preisgleit- oder Anpassungsregelungen. Eine nachträgliche Preiserhöhung ist nicht automatisch möglich und sollte vor ihrer Durchsetzung rechtlich geprüft werden.
Auch Bauverzögerungen können die wirtschaftlichen Folgen verschärfen. Wird Material später als geplant benötigt, können ursprünglich kalkulierte Einkaufspreise längst nicht mehr verfügbar sein.
Chemie- und Kunststoffindustrie
Diese Unternehmen sind häufig doppelt betroffen. Sie benötigen Energie als Produktionsfaktor und zugleich importierte Rohstoffe oder chemische Grundstoffe.
Hohe Energie-, Gas- und Kunststoffpreise können die internationale Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen, insbesondere gegenüber Anbietern aus Ländern mit niedrigeren Energie- oder Produktionskosten.
Sinkende Produktionsmengen können zusätzlich zu einer schlechteren Auslastung führen. Dadurch verteilen sich fixe Kosten auf weniger Einheiten, was den Kostendruck weiter erhöht.
Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft
Landwirtschaftliche Importgüter waren insgesamt günstiger als im Vorjahr. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich die wirtschaftliche Situation landwirtschaftlicher Betriebe automatisch verbessert.
Importierte Düngemittel und Stickstoffverbindungen verteuerten sich um 28,3 Prozent. Gleichzeitig können niedrigere Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse die Verkaufserlöse der Betriebe belasten.
Es droht damit eine ungünstige Kombination aus hohen Betriebsmittelkosten und niedrigeren Erzeugerpreisen.
Auch Lebensmittelhersteller müssen genau unterscheiden. Einzelne Rohstoffe sind günstiger geworden, während Energie, Verpackungen, Transporte, Personal und andere Vorleistungen weiterhin hohe Kosten verursachen.
Transport, Logistik und Luftverkehr
Die monatlichen Rückgänge bei Diesel, Kerosin und anderen Mineralölprodukten können kurzfristig entlasten. Die starke geopolitische Volatilität erschwert jedoch eine belastbare Kalkulation.
Speditionen, Fluggesellschaften und andere transportintensive Unternehmen sollten deshalb nicht allein mit den Juni-Preisen planen, sondern mehrere Energiepreisszenarien berücksichtigen.
Auch Kraftstoffzuschläge sollten regelmäßig überprüft werden. Dabei ist zu beachten, ob bestehende Verträge eine automatische Anpassung zulassen oder neue Vereinbarungen mit Kunden erforderlich sind.
Energieintensive Industrie
Unternehmen aus Glasherstellung, Keramik, Papierproduktion, Stahlverarbeitung, Gießereiwesen und Grundstoffindustrie sind besonders empfindlich gegenüber steigenden Energiepreisen.
Bereits geringe Veränderungen beim Strom- oder Gaspreis können bei hohen Verbrauchsmengen erhebliche Auswirkungen auf das Betriebsergebnis haben.
Kann die Produktion nicht flexibel angepasst werden, besteht die Gefahr, dass Unternehmen trotz guter Auftragslage mit negativen Deckungsbeiträgen produzieren.

Importpreise Juni 2026 steigen
Importierte Agrar- und Konsumgüter teilweise günstiger
Nicht alle Importpreise sind gestiegen. Importierte landwirtschaftliche Güter waren im Juni 2026 im Durchschnitt 6,5 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat. Gegenüber Mai 2026 gingen die Preise um weitere 2,0 Prozent zurück.
Rohkakao war 42,4 Prozent günstiger als im Juni 2025. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise jedoch um 8,1 Prozent.
Lebende Schweine waren im Vorjahresvergleich 32,1 Prozent und gegenüber Mai 2026 weitere 9,2 Prozent günstiger.
Auch Rohkaffee kostete 7,2 Prozent weniger als vor einem Jahr, verteuerte sich gegenüber dem Vormonat jedoch um 2,5 Prozent. Importiertes Getreide war 4,4 Prozent günstiger als im Juni 2025, gegenüber Mai 2026 aber 0,5 Prozent teurer.
Importierte Konsumgüter waren insgesamt 0,8 Prozent günstiger als im Vorjahr. Gebrauchsgüter verteuerten sich dagegen um 0,7 Prozent, während Verbrauchsgüter 1,2 Prozent günstiger wurden.
Sinkende Lebensmittelpreise bedeuten nicht automatisch sinkende Verbraucherpreise
Importierte Nahrungsmittel kosteten im Juni 2026 durchschnittlich 6,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Besonders deutlich sanken die Preise für:
- Kakaobutter, Kakaofett und Kakaoöl: −48,6 Prozent
- Frucht- und Gemüsesäfte: −26,3 Prozent
- Schweinefleisch: −23,8 Prozent
- Rohkakao: −42,4 Prozent
- Rohkaffee: −7,2 Prozent
- Getreide: −4,4 Prozent
Diese Preisrückgänge werden jedoch nicht zwingend vollständig an Verbraucher weitergegeben. Zwischen dem Import eines Rohstoffs und dem Verkauf des fertigen Produkts liegen Verarbeitung, Energie, Personal, Verpackung, Lagerung, Transport und Handel.
Gleichzeitig können einzelne Rohstoffe trotz eines niedrigeren Vorjahresniveaus bereits wieder teurer werden. Rohkakao verteuerte sich beispielsweise gegenüber Mai 2026 um 8,1 Prozent und Rohkaffee um 2,5 Prozent.
Der Importpreisindex ist deshalb kein unmittelbarer Maßstab für die künftige Entwicklung der Ladenpreise. Höhere Energie- und Vorleistungskosten können sich zudem erst mit zeitlicher Verzögerung auf die Verbraucherpreise auswirken.
Was Geschäftsführer jetzt prüfen sollten
1. Kurzfristige Liquiditätsplanung aktualisieren
Unternehmen sollten mindestens eine rollierende 13-Wochen-Liquiditätsplanung führen. Berücksichtigt werden müssen insbesondere:
- neue Einkaufspreise,
- Energie- und Transportkosten,
- Umsatzsteuerzahlungen,
- Löhne und Sozialversicherungsbeiträge,
- Tilgungen und Zinsen,
- notwendige Investitionen,
- saisonale Umsatzschwankungen,
- mögliche Absatzrückgänge,
- verspätete Kundenzahlungen,
- zusätzliche Anzahlungen an Lieferanten.
Eine reine Betrachtung der Gewinn-und-Verlust-Rechnung reicht nicht aus. Ein Unternehmen kann bilanziell noch Gewinne ausweisen und trotzdem zahlungsunfähig werden.
Die Planung sollte mindestens wöchentlich aktualisiert werden. Bei einer angespannten Liquiditätslage kann eine taggenaue Betrachtung notwendig sein.
2. Deckungsbeiträge neu berechnen
Die Kalkulation sollte mindestens auf Ebene von Produkten, Projekten, Aufträgen und wichtigen Kunden aktualisiert werden.
Umsatz ist nicht automatisch wirtschaftlich sinnvoll. Ein Auftrag, dessen Verkaufspreis die aktuellen Material-, Energie- und Personalkosten nicht mehr deckt, kann die Liquiditätslage verschlechtern.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen Altaufträge, Festpreisprojekte und Kunden mit langen Zahlungszielen.
Auch Gemeinkosten sollten berücksichtigt werden. Ein Auftrag kann einen positiven Rohaufschlag aufweisen und trotzdem nicht ausreichen, um Verwaltung, Vertrieb, Finanzierung und sonstige Fixkosten zu decken.
3. Verkaufspreise und Zuschläge anpassen
Unternehmen sollten prüfen, ob Preissteigerungen, Materialzuschläge, Energiezuschläge oder verkürzte Preisbindungen möglich sind.
Bei laufenden Verträgen hängt die Möglichkeit einer Anpassung von der jeweiligen Vertragsgestaltung ab. Einseitige Preiserhöhungen sollten nicht ohne rechtliche Prüfung vorgenommen werden.
Bei neuen Angeboten können kürzere Bindungsfristen und transparente Preisänderungsklauseln das Risiko reduzieren.
Auch Mindestauftragswerte, Anfahrtspauschalen, Lieferzuschläge und Abschlagszahlungen sollten neu kalkuliert werden.
4. Einkauf und Lieferketten diversifizieren
Die Konzentration auf einen einzelnen Lieferanten, ein Herkunftsland oder eine Transportstrecke erhöht das Risiko.
Mögliche Maßnahmen sind:
- alternative Lieferanten qualifizieren,
- europäische und regionale Bezugsquellen prüfen,
- kritische Materialien identifizieren,
- Einkaufsvolumen bündeln,
- Rahmenverträge neu verhandeln,
- Preisbindungen oder Absicherungen prüfen,
- Mindest- und Sicherheitsbestände differenziert festlegen.
Eine pauschale Erhöhung aller Lagerbestände ist häufig kontraproduktiv, weil sie zusätzliche Liquidität bindet. Sinnvoller ist eine gezielte Analyse, welche Materialien für die Produktion unverzichtbar und tatsächlich von Lieferausfällen bedroht sind.
5. Forderungen schneller einziehen
Steigende Einkaufspreise erhöhen den Finanzierungsbedarf. Gleichzeitig kann sich die Bonität von Kunden verschlechtern.
Unternehmen sollten deshalb Zahlungsziele, Kreditlimits, Anzahlungen, Abschlagszahlungen und das Mahnwesen überprüfen.
Bei größeren Kundenrisiken können Warenkreditversicherung, Factoring oder andere Instrumente zur Forderungsabsicherung sinnvoll sein.
Auch bestehende Außenstände sollten nach Alter, Höhe und Ausfallrisiko bewertet werden. Je früher überfällige Forderungen bearbeitet werden, desto größer ist regelmäßig die Chance auf vollständige Zahlung.
6. Banklinien und Finanzierungsbedingungen überprüfen
Eine Kontokorrentlinie, die bislang ausreichte, kann durch höhere Wareneinkäufe schnell ausgeschöpft werden.
Geschäftsführer sollten frühzeitig prüfen:
- verfügbare Kreditlinien,
- freie Sicherheiten,
- Kreditbedingungen und Covenants,
- Tilgungsbelastungen,
- saisonalen Spitzenbedarf,
- Sale-and-lease-back-Möglichkeiten,
- Lager- und Forderungsfinanzierung,
- zusätzliche Gesellschafterfinanzierungen.
Bankgespräche sind wesentlich erfolgversprechender, solange das Unternehmen noch über Handlungsspielraum und belastbare Planungen verfügt.
Wer erst dann mit der Bank spricht, wenn Lastschriften zurückgegeben werden oder Lieferanten nur noch gegen Vorkasse liefern, hat häufig einen erheblich geringeren Verhandlungsspielraum.
7. Szenarien statt Einzelprognosen verwenden
Angesichts der hohen Energiepreisvolatilität reicht ein einziges Planungsszenario nicht aus.
Mindestens drei Szenarien sind sinnvoll:
- Basisszenario mit weitgehend stabilen Preisen
- Belastungsszenario mit erneut steigenden Energie- und Rohstoffpreisen
- Krisenszenario mit zusätzlichen Lieferengpässen, Absatzrückgängen oder Finanzierungseinschränkungen
Für jedes Szenario sollte festgelegt werden, welche Maßnahmen bei Erreichen bestimmter Schwellenwerte ausgelöst werden.
Solche Schwellenwerte können beispielsweise die verfügbare Mindestliquidität, der Auftragsbestand, die Materialkostenquote, der Forderungsbestand oder die Auslastung wichtiger Produktionsbereiche sein.
8. Verträge systematisch überprüfen
Unternehmen sollten bestehende Kunden- und Lieferantenverträge auf wirtschaftliche Risiken untersuchen.
Zu prüfen sind insbesondere:
- Festpreisvereinbarungen,
- Preisgleitklauseln,
- Mindestabnahmemengen,
- Laufzeiten und Kündigungsfristen,
- Lieferverpflichtungen,
- Vertragsstrafen,
- Zahlungsziele,
- Eigentumsvorbehalte,
- Sicherheiten,
- Möglichkeiten zur Vertragsanpassung.
In vielen Unternehmen liegen erhebliche Risiken nicht im aktuellen Auftragseingang, sondern in älteren Verträgen, die unter vollständig anderen Kostenannahmen abgeschlossen wurden.
9. Unrentable Aufträge frühzeitig identifizieren
Aufträge mit negativem Deckungsbeitrag können die Liquidität schneller verschlechtern als ein fehlender Auftrag.
Geschäftsführer sollten deshalb nicht nur prüfen, wie viel Umsatz erzielt wird, sondern welchen Beitrag jeder Auftrag tatsächlich zur Deckung der Kosten leistet.
Bei Verlustaufträgen können je nach Vertragslage Nachverhandlungen, Leistungsanpassungen, Nachträge, einvernehmliche Vertragsbeendigungen oder andere Maßnahmen erforderlich sein.
Steigende Importpreise als Krisenfrühwarnsignal
Nicht jedes Unternehmen ist durch den Importpreisanstieg existenziell gefährdet. Bei ohnehin niedrigen Margen, hohen Schulden oder vollständig ausgeschöpften Kreditlinien kann ein weiterer Kostenschub jedoch den Übergang von einer Ergebnis- in eine Liquiditätskrise beschleunigen.
Zu den wichtigsten Warnsignalen gehören:
- dauerhaft negative Deckungsbeiträge,
- zunehmende Überziehung von Kreditlinien,
- verspätete Zahlungen an Lieferanten,
- Rückstände bei Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen,
- häufigere Rücklastschriften,
- Lieferstopps oder Umstellung auf Vorkasse,
- wachsender Bestand überfälliger Forderungen,
- nicht finanzierte Materialbestellungen,
- wiederholte Verschiebung notwendiger Investitionen,
- fehlende belastbare Liquiditäts- und Unternehmensplanung.
Geschäftsleiter haftungsbeschränkter Unternehmen müssen fortlaufend Entwicklungen überwachen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können. Werden solche Entwicklungen erkannt, sind geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Bei eingetretener Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung gelten die gesetzlichen Insolvenzantragspflichten. Die gesetzlich genannten Fristen sind Höchstfristen und dürfen nicht als freie Warte- oder Sanierungszeit verstanden werden.
Für Geschäftsführer ist deshalb entscheidend, nicht nur auf den Kontostand zu schauen. Auch fällige Verbindlichkeiten, kurzfristig verfügbare Finanzierungsmittel, realistisch einziehbare Forderungen und bevorstehende Zahlungsverpflichtungen müssen berücksichtigt werden.
Welche Sanierungswege bestehen?
Ist das Geschäftsmodell grundsätzlich tragfähig, können je nach Krisenstadium unterschiedliche Lösungen geprüft werden:
- operative Restrukturierung,
- Kostensenkungs- und Margenprogramm,
- Refinanzierung,
- Gesellschafterbeitrag,
- außergerichtlicher Vergleich mit Gläubigern,
- Forderungsverzicht oder Stundung,
- Verkauf nicht betriebsnotwendiger Vermögenswerte,
- Restrukturierung nach dem StaRUG,
- Insolvenz in Eigenverwaltung,
- übertragende Sanierung oder Unternehmensverkauf.
Welcher Weg geeignet ist, hängt insbesondere von Liquiditätslage, Geschäftsmodell, Gläubigerstruktur, Finanzierung, Gesellschafterposition und bereits eingetretenen Insolvenzgründen ab.
Eine Restrukturierung nach dem StaRUG ist grundsätzlich auf die Beseitigung einer drohenden Zahlungsunfähigkeit ausgerichtet. Sie sollte deshalb geprüft werden, solange noch ausreichender zeitlicher und finanzieller Handlungsspielraum vorhanden ist.
Eine Insolvenz in Eigenverwaltung kann dagegen auch dann eine Sanierungsoption sein, wenn bereits ein Insolvenzgrund eingetreten ist. Sie setzt jedoch eine sorgfältige Vorbereitung und eine belastbare Fortführungsplanung voraus.
Der Importpreisschock ist noch nicht überwunden
Der Rückgang der Importpreise gegenüber Mai 2026 darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Preisniveau im Vorjahresvergleich deutlich gestiegen ist.
Die entscheidenden Belastungen kommen aus Bereichen, die für die deutsche Wirtschaft von zentraler Bedeutung sind:
- Energie,
- Kupfer und andere Metalle,
- Kunststoffe,
- Düngemittel,
- industrielle Vorprodukte,
- Investitionsgüter.
Besonders gefährdet sind Unternehmen, die hohe Material- und Energiekosten tragen, aber nur geringe Möglichkeiten zur Preisanpassung besitzen. In diesen Betrieben können steigende Einkaufspreise schnell zu sinkenden Deckungsbeiträgen, wachsendem Finanzierungsbedarf und Liquiditätsengpässen führen.
Geschäftsführer sollten deshalb nicht darauf warten, dass sich die Preise von selbst normalisieren. Entscheidend sind aktuelle Kalkulationen, eine belastbare Liquiditätsplanung, klare Preisstrategien und frühzeitig vorbereitete Gegenmaßnahmen.
Der Monatsrückgang um 0,7 Prozent ist ein positives Signal, aber noch kein Beleg für eine dauerhafte Trendwende. Ohne Energie blieben die Importpreise auch gegenüber dem Vormonat aufwärtsgerichtet. Der strukturelle Kostendruck auf viele Unternehmen besteht daher fort.
Wenn steigende Kosten Ihre GmbH unter Druck setzen
Steigende Materialpreise, ausgeschöpfte Kreditlinien und sinkende Margen sind häufig die Vorstufe einer ernsten Unternehmenskrise.
GmbH-Probleme24.de unterstützt Geschäftsführer und Gesellschafter dabei, die aktuelle Lage einzuordnen, Liquiditätsrisiken zu erkennen und geeignete Sanierungs- oder Restrukturierungswege zu entwickeln.
Je früher die tatsächliche Krisenstufe festgestellt wird, desto größer ist in der Regel die Auswahl an Handlungsmöglichkeiten. Eine rechtzeitige Prüfung kann dazu beitragen, persönliche Haftungsrisiken zu begrenzen, die Zahlungsfähigkeit zu sichern und den Fortbestand des Unternehmens zu ermöglichen.
Häufige Fragen zu den Importpreisen im Juni 2026
Wie stark sind die Importpreise im Juni 2026 gestiegen?
Die Importpreise lagen im Juni 2026 um 6,1 Prozent über dem Niveau von Juni 2025. Gegenüber Mai 2026 gingen sie um 0,7 Prozent zurück.
Warum sind die Importpreise so stark gestiegen?
Hauptursachen waren höhere Preise für Energie und industrielle Vorleistungsgüter. Importierte Energie verteuerte sich im Vorjahresvergleich um 23,9 Prozent, Vorleistungsgüter um 10,3 Prozent.
Welche Rohstoffe verteuerten sich besonders?
Besonders starke Preissteigerungen gab es bei Edelmetallen, Kupfer, Düngemitteln, Stickstoffverbindungen und Kunststoffen in Primärformen.
Warum gingen die Importpreise gegenüber Mai zurück?
Der monatliche Rückgang wurde vor allem durch niedrigere Preise für Erdöl und Mineralölerzeugnisse verursacht. Andere Bereiche, darunter elektrischer Strom und verschiedene industrielle Güter, verteuerten sich weiter.
Sind die hohen Importpreise nur auf Energie zurückzuführen?
Nein. Ohne Energie lagen die Importpreise immer noch 4,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Kostendruck betrifft deshalb auch Metalle, Kunststoffe, Vorprodukte und Investitionsgüter.
Bedeutet der Importpreisanstieg automatisch höhere Verbraucherpreise?
Nein. Importpreise und Verbraucherpreise messen unterschiedliche Wirtschaftsstufen. Höhere Importpreise können sich jedoch über Produktions-, Transport- und Handelskosten mit zeitlicher Verzögerung auf Verbraucherpreise auswirken.
Welche Unternehmen sind besonders betroffen?
Besonders exponiert sind energie- und materialintensive Unternehmen, darunter Metallverarbeitung, Maschinenbau, Chemie, Kunststoffindustrie, Bauwirtschaft, Elektrohandwerk, Transport, Logistik und Landwirtschaft.
Was sollten Geschäftsführer jetzt tun?
Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören eine aktualisierte Liquiditätsplanung, neue Deckungsbeitragsrechnungen, die Prüfung von Preisanpassungen, eine Absicherung kritischer Lieferketten und die frühzeitige Vorbereitung möglicher Sanierungsmaßnahmen.
Können steigende Importpreise eine Unternehmenskrise auslösen?
Ja. Besonders bei niedrigen Margen, hohen Schulden, langen Zahlungszielen und ausgeschöpften Kreditlinien können steigende Einkaufspreise zu erheblichen Liquiditätsproblemen führen.
Wann sollte eine Restrukturierung geprüft werden?
Eine Restrukturierung sollte geprüft werden, sobald sich zeigt, dass Preissteigerungen, Margenverluste oder Finanzierungslücken nicht mehr mit normalen betrieblichen Maßnahmen aufgefangen werden können. Je früher gehandelt wird, desto größer ist regelmäßig der verfügbare Handlungsspielraum.
Quellen und weiterführende Informationen
Statistisches Bundesamt: Importpreise im Juni 2026 – Pressemitteilung Nr. 268 vom 29. Juli 2026
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/07/PD26_268_614.html
Deutsche Bundesbank: Monatsbericht Juli 2026
https://publikationen.bundesbank.de/publikationen-de/berichte-studien/monatsberichte/monatsbericht-juli-2026-1000490
StaRUG – Krisenfrüherkennung und Krisenmanagement
§ 15a Insolvenzordnung – Insolvenzantragspflicht

