Insolvenz GmbH Ablauf oder Verkauf Ihrer Problem GmbH

Gesellschaft mit beschränkter Haftung, das klingt zunächst gut. Doch bei GmbH Problemen und der Suche nach Informationen zum Insolvenz GmbH Ablauf stößt man schnell auf Ungereimtheiten. Scheinbar ist die beschränkte Haftung doch nicht so beschränkt, denn im Ernstfall drohen dem Geschäftsführer zivil- und/oder strafrechtliche Konsequenzen.

Volles Risiko für den Geschäftsführer und gibt es Auswege? Informieren Sie sich vor der Antragstellung über den Insolvenz GmbH Ablauf und entscheiden Sie dann, ob Sie wirklich den richtigen Weg gehen.

Warum wir das so bestimmt sagen können? Weiterführend zu diesem Thema und warum wir unsere Erfahrungen gerne an andere Unternehmer weitergeben, erfahren Sie hier.

Aber zunächst zum Insolvenz GmbH Ablauf. Anschließend erklären wir Ihnen die Risiken und stellen Ihnen die Alternative GmbH Ankauf vor.

Insolvenz GmbH Ablauf – Ablauf des Insolvenzverfahrens der Regelinsolvenz

Insolvenz GmbH Ablauf

Insolvenz GmbH Ablauf

Mit der Regelinsolvenz, wie die Firmeninsolvenz auch genannt wird, sollen Insolvenzgläubiger gleichberechtigt befriedigt werden.

Den Schuldnern soll die Insolvenz die Möglichkeit geben nach sieben Jahren einen Neustart beginnen zu können.

Häufig sind die Verbindlichkeiten einer GmbH so hoch, dass Schuldner ihr Leben lang bezahlen würden.

Zum Vergleich: Holt sich ein Gläubiger einen Vollstreckungstitel, ist er berechtigt 20 Jahre vollstrecken zu lassen, so lange bis die Schulden getilgt sind.
Nach dem Insolvenzverfahren hingegen, das sieben Jahre dauert, ist der Schuldner schuldenfrei.

Insolvenz anmelden – Insolvenz GmbH Ablauf
Das GmbH-Gesetz (GmbHG) sieht in seinen §§ 64 und 84 vor, dass ein Geschäftsführer spätestens drei Wochen nach Eintritt von Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung Insolvenz beim zuständigen Insolvenzgericht anmeldet.

Gutachtenphase des Insolvenzgerichtes
Nach Eingang des Insolvenzantrages erstellt das Insolvenzgericht ein Gutachten über die Zulässigkeit des Antrages. Der Schuldner hat also glaubhaft nachzuweisen, dass sein Unternehmen die Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung erreicht hat.

Insolvenzeröffnung
Das Insolvenzgericht eröffnet nun das Insolvenzverfahren und die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis geht an den Insolvenzverwalter über. Sie können den Insolvenzverwalter selbst bestellen oder das Gericht stellt diesen. Ab sofort dürfen keine Vollstreckungsmaßnahmen angeordnet werden und jeder Gläubiger hat sich an den Insolvenzverwalter zu wenden.

Gläubigerversammlung
Gläubiger werden nun aufgefordert Ihre Verbindlichkeiten geltend zu machen. Wenn Sie als Gläubiger nach einer rechtzeitigen Forderungsanmeldung nichts vom Insolvenzverwalter hören, ist die Forderung zur Insolvenztabelle festgestellt, § 179 Abs. 3 Satz 3 InsO. Es gilt hier also der Grundsatz: „No news are good news.“

Abwicklungsphase
In der Abwicklungsphase setzt der Insolvenzverwalter die Beschlüsse der Gläubigerversammlung um und bereinigt die Insolvenztabelle. Das Verfahren der Abwicklung kann Monate, sogar Jahre dauern. Die Dauer ist abhängig von der Verfahrensgröße.

Schlusstermin und Verteilung
Nachdem alle Vermögensgegenstände verwertet wurden, reicht der Insolvenzverwalter einen Schlussbericht und eine Schlussrechnungslegung beim Insolvenzgericht ein. Nun wird noch über die Verteilung entschieden.

Aufhebung und Restschuldbefreiung
Nach erfolgter Verteilung der Insolvenzmasse hebt das Insolvenzgericht das Insolvenzverfahren auf. Bei Gesellschaften, insbesondere bei Insolvenzverfahren über das Vermögen einer GmbH oder einer GmbH & Co. KG ist das Insolvenzverfahren beendet. Die Restschuldbefreiung erfolgt nur bei einer natürlichen Person und tritt nicht in Kraft, wenn es sich um eine GmbH Insolvenz handelt.

Risiken eines GmbH Insolvenzverfahrens

Das klingt soweit erstmal alles ganz gut. Doch das GmbH Insolvenzverfahren birgt für den oder die Geschäftsführer einige Risiken:

  • Ihre öffentliche Reputation ist geschädigt, denn das GmbH Insolvenzverfahren wird veröffentlicht, sodass jeder, der sich für Sie interessiert, nachlesen kann, dass Ihr Unternehmen pleite ist.
  • Neugründungen sind fast unmöglich, denn auch nach dem Insolvenzverfahren, das auch in der SCHUFA eingetragen wird, stehen Sie auch drei Jahre später noch in der SCHUFA. In diesen drei Jahren weiß jeder, der eine SCHUFA-Auskunft über Sie anfordert, dass Sie eine Insolvenz hinter sich haben.
  • Hinzu kommen mögliche zivil- und strafrechtliche Konsequenzen, zum Beispiel aufgrund einer Insolvenzverschleppung, nicht gezahlten Sozialversicherungsbeiträgen und Steuern.

Die Risiken für Sie als Geschäftsführer sind hoch. Und da nicht jede GmbH Insolvenz auf Eigenverschulden zurückzuführen ist, wird es so manchem Geschäftsführer sehr schwer gemacht einen Neuanfang zu starten.

GmbH Ankauf – Wir lösen Ihre GmbH Probleme

Wir haben Sie jetzt grob über den Insolvenz GmbH Ablauf informiert. Nun möchten wir Sie noch über die Lösung Ihrer GmbH Probleme informieren. Verkaufen Sie Ihre GmbH und Sie werden als Geschäftsführer sofort entlastet. Wir bieten Ihnen den GmbH Ankauf, seriös, rechtssicher und diskret. Mit dem GmbH Verkauf können Sie sofort einen Neuanfang starten. Sobald der Verkauf Ihrer GmbH notariell abgewickelt wurde, sind Sie aus allen Pflichten entlassen.

Keine negative Bonität, keine Schädigung Ihres Rufes und keine straf- oder zivilrechtlichen Konsequenzen. Mit dem GmbH Verkauf sind Sie sofort frei und können Ihre Zukunft wieder selbst in die Hand nehmen. Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier. Rufen Sie uns an und lassen Sie sich unverbindlich beraten. Es gibt eine Lösung für Ihre GmbH Probleme.