Insolvenzverfahren GmbH Dauer

Ein Insolvenzverfahren zu durchlaufen ist für den oder die Geschäftsführer einer GmbH eine anspruchsvolle Aufgabe, die viele rechtliche Hürden birgt. Doch eine umfassende Beratung, sowie die Bereitstellung notwendiger Informationen können Ihnen dabei helfen, diese anstrengende Phase erfolgreich zu bewältigen.

Wie lange dauert ein Insolvenzverfahren bei einer GmbH?

Insolvenzverfahren GmbH Dauer

Insolvenzverfahren GmbH Dauer

Grundsätzlich wird bei einer GmbH das sogenannte Regelinsolvenzverfahren angewendet.

Durch das Regelinsolvenzverfahren können zwei verschiedene Ziele erreicht werden.

Zum einen eine Restrukturierung bzw. Sanierung der GmbH oder die Auflösung der Gesellschaft.

Sobald Sie als Geschäftsführer das Eintreten der Zahlungsunfähigkeit in Ihrem Betrieb bemerken, müssen Sie unverzüglich, spätestens nach drei Wochen, einen Antrag auf Insolvenz stellen.

Denn eine verspätete oder falsche Antragsstellung kann zivil- und strafrechtliche Haftungen auslösen, die Sie als Geschäftsführer unter Umständen auch privat betreffen können.

Wie lange ein Regelinsolvenzverfahren bei einer GmbH dauert, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wie groß ist das betroffene Unternehmen, wie ist es strukturiert und wieviele Gläubiger gibt es? Eine pauschale Antwort auf die Frage zu geben, wie lange ein Insolvenzverfahren bei einer GmbH dauert, ist also nicht möglich. Es gibt aber einige Anhaltspunkte, die Aufschluss darüber geben, wie lange das Insolvenzverfahren dauern kann.

Insolvenzverfahren GmbH Dauer: Wie lange dauert ein Insolvenzverfahren bei einer GmbH im Durchschnitt?

Betrifft die Regelinsolvenz juristische Personen, dauert das Verfahren im Durchschnitt vier Jahre. Der Grund für diese, auf den ersten Blick erschreckend lange Zeitspanne ist, dass das Insolvenzverfahren erst dann abgeschlossen werden kann, wenn alle Vermögenswerte des Schuldners, also der GmbH, verwertet, sowie alle Gläubiger gemeinschaftlich befriedigt wurden.

In einigen Fällen werden diese Probleme in einem Gerichtsverfahren geklärt, das sich über mehrere Instanzen erstrecken kann. Bei kleineren Unternehmen, die nur wenige Gläubiger befriedigen müssen, kann ein Regelinsolvenzverfahren aber schon nach einem oder zwei Jahren abgeschlossen sein.
Wenn Sie sich im Zusammenhang mit der abzuwickelnden Insolvenz an Experten wenden, können diese Ihnen dabei helfen, das Insolvenzverfahren so reibungslos und schnell wie möglich abzuschließen.

Die erste Phase der Regelinsolvenz kann bis zu drei Monaten dauern

Bereits in der ersten Phase der Regelinsolvenz müssen Sie als Geschäftsführer sich in Geduld üben. Während dieser Phase prüft das zuständige Amtsgericht, ob Ihrem Insolvenzantrag überhaupt stattgegeben werden kann.

Das Gericht prüft, ob ein Insolvenzgrund vorliegt und das eigentliche Insolvenzverfahren eingeleitet werden kann. Meist nimmt sich ein Sachverständiger der Frage an, wie es um die Vermögensverhältnisse der GmbH bestellt ist. Bis Sie die Entscheidung des Gerichts darüber erhalten, ob ein Insolvenzverfahren eröffnet werden kann, können durchaus sechs Wochen bis drei Monate vergehen.

Die zweite Phase des Insolvenzverfahrens nimmt die meiste Zeit in Anspruch – Insolvenzverfahren GmbH Dauer

Ist der Eröffnungsbeschluss durch das Insolvenzgericht ergangen, beginnt das eigentliche Insolvenzverfahren. Ausschlaggebend für die Dauer dieser Phase sind die Größe des Unternehmens und die Anzahl der Gläubiger. Ein wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang ist ebenfalls, wie kooperationsbereit die einzelnen Gläubiger sind.

Insolvenzverfahren GmbH Dauer – Gehen Sie den leichten Weg

Streben Sie eine schnelle Einigung an, kann das die Dauer des Insolvenzverfahrens beschleunigen. Die Insolvenzmasse wird vom Insolvenzverwalter erfasst und alle Vermögenswerte der GmbH werden aufgelistet. Die Aufgabe kann mehrere Monate bis Jahre in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen zu diesem Thema GmbH Probleme und Unternehmensprobleme können Sie gerne telefonisch bei uns erfragen. Wir stehen Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.