Fehlzeiten auf Rekordniveau: Warum steigende Krankentage für GmbHs zum Liquiditätsrisiko werden
Ein Mitarbeiter fehlt. Dann drei. Dann eine ganze Schicht. Ein Auftrag verschiebt sich, der Kunde ruft zum zweiten Mal an, die Lohnzahlung läuft trotzdem weiter. Im Büro liegt die Liquiditätsplanung, aber die Zahlen stimmen nicht mehr, weil die Leistung nicht mehr erbracht wird, aus der die Liquidität eigentlich kommen sollte.
Genau an diesem Punkt wird aus einem Personalthema ein Geschäftsführerthema.
Die aktuelle DIW-Analyse zeigt: Die krankheitsbedingten Fehlzeiten in Deutschland sind seit 2022 deutlich gestiegen. Laut DIW lag der Anstieg in den SOEP-Daten 2022 bei 19 Prozent; die offizielle Statistik zeigte sogar einen noch stärkeren Sprung. ...
Jedes zwölfte Unternehmen sieht wirtschaftliche Existenz bedroht: Was Geschäftsführer jetzt tun müssen
Es gibt einen Punkt in der Unternehmenskrise, an dem der Geschäftsführer nicht mehr über Wachstum, Strategie oder neue Märkte nachdenkt.
Er denkt über den nächsten Zahlungslauf nach.
Welche Rechnung wird bezahlt?
Welche bleibt liegen?
Welche Bank fragt nach aktuellen Zahlen?
Welcher Lieferant liefert nur noch gegen Vorkasse?
Welche Löhne sind in zehn Tagen fällig?
Genau in dieser Phase beginnt die gefährliche Zone. Nicht erst, wenn der Insolvenzantrag gestellt wird. Nicht erst, wenn das Konto gesperrt ist. ...
Lkw-Maut-Fahrleistungsindex im April 2026: Was der Rückgang um 0,7 % für GmbH-Geschäftsführer bedeutet
Wenn weniger Lkw fahren, sollten Unternehmer genauer hinschauen
Ein Rückgang der Lkw-Fahrleistung klingt zunächst nach Verkehr, Logistik und Autobahnstatistik. Für Geschäftsführer einer GmbH kann diese Zahl jedoch deutlich mehr bedeuten. Sie kann ein früher Hinweis darauf sein, dass sich Aufträge verschieben, Produktion gedrosselt wird, Lagerbestände anders gesteuert werden oder Kunden vorsichtiger disponieren.
Im April 2026 ist der Lkw-Maut-Fahrleistungsindex gegenüber März 2026 kalender- und saisonbereinigt um 0,7 Prozent gesunken. Gegenüber April 2025 lag der kalenderbereinigte Wert 0,8 Prozent niedriger. ...
Deutsche Wirtschaft verliert an Kraft: Warum jetzt immer mehr GmbHs in die Krise geraten
Die deutsche Wirtschaft kommt nicht vom Fleck. Neue Prognosen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen: Für 2026 wird nur noch ein Wachstum von 0,4 Prozent erwartet – und damit weniger als halb so viel wie noch wenige Monate zuvor prognostiziert wurde. Gleichzeitig steigen die Preise weiter, die Investitionen sinken, die Industrie verliert an Wettbewerbsfähigkeit und viele Unternehmen kämpfen mit massiven Unsicherheiten.
Für viele Geschäftsführer bedeutet diese Entwicklung vor allem eines: steigender Druck.
Auf GmbH-Probleme24. ...
Geschäftsklima in der Chemischen Industrie auf Dreijahrestief: Was Geschäftsführer jetzt tun müssen, bevor aus Branchendruck eine GmbH-Krise wird
Das Geschäftsklima in der Chemischen Industrie ist im April auf ein neues Krisenniveau gefallen. Der ifo-Geschäftsklimaindex sank auf -29,0 Punkte nach -25,1 Punkten im März. Besonders alarmierend ist nicht nur die schwache aktuelle Lage, sondern der Einbruch der Erwartungen: von -18,6 auf -30,9 Punkte. Bereits im März hatte das ifo Institut eine deutliche Verschlechterung des Chemie-Geschäftsklimas gemeldet; der Branchenindikator fiel damals auf rund -25 Punkte, nach -16,7 Punkten im Februar. ...
Bundeshaushalt 2030: Warum fast jeder fünfte Steuereuro für Zinsen für GmbHs zum Krisensignal wird
Wenn der Staat enger wird, wird es für Unternehmen selten leichter
Bundeshaushalt Zinszahlungen 2030 - Es beginnt oft nicht mit einem großen Knall. Es beginnt mit einer verspäteten Zahlung. Dann mit einer gekürzten Kreditlinie. Dann mit einem Steuerbescheid, der ungünstig fällt. Dann mit einem Lieferanten, der plötzlich Vorkasse verlangt. Und irgendwann sitzt der Geschäftsführer einer GmbH abends vor der Liquiditätsplanung und merkt: Die nächsten acht Wochen sind nicht mehr Planung. Sie sind Überleben.
Genau in dieser Situation wirkt der Bundeshaushalt weit weg. ...
IWH-Insolvenztrend: Neuer Rekordwert bei Firmenpleiten – was GmbH-Geschäftsführer jetzt tun müssen
Es beginnt selten mit einem lauten Knall. Meist beginnt eine Unternehmenskrise mit einem Kontostand, der nicht mehr zur Planung passt.
Die Löhne sind fällig. Das Finanzamt wartet. Ein wichtiger Kunde zahlt später als zugesagt. Die Bank stellt mehr Fragen als früher. Lieferanten kürzen Zahlungsziele. Im Unternehmen läuft der Betrieb weiter, aber im Kopf des Geschäftsführers läuft längst ein anderes Programm: Reicht das Geld noch? Welche Rechnung bezahle ich zuerst? Bin ich schon in der Haftung? Muss ich Insolvenz anmelden? Kann ich die GmbH noch retten?
Genau in diese Lage fällt der aktuelle IWH-Insolvenztrend. ...
Firmenpleiten in Westeuropa auf höchstem Stand: Was GmbH-Geschäftsführer jetzt tun müssen
Wenn die Krise nicht mehr theoretisch ist
Viele Geschäftsführer merken erst spät, dass aus einer angespannten Lage eine echte Unternehmenskrise geworden ist.
Am Anfang ist es nur ein verschobener Zahlungseingang. Dann bittet ein Lieferant um Vorkasse. Die Hausbank verlangt aktuelle Zahlen. Das Finanzamt mahnt schneller als früher. Ein Großkunde zahlt nicht. Die Löhne stehen an. Und plötzlich geht es nicht mehr um Wachstum, Strategie oder Marktanteile, sondern um eine sehr einfache Frage:
Reicht die Liquidität noch aus, um die nächsten Wochen sauber zu überstehen?
Genau in dieser Lage befinden sich derzeit viele Unternehmer. ...
HDE-Konsumbarometer: Wenn Verbraucher in den Kaufstreik treten – was GmbH-Geschäftsführer jetzt tun müssen
Das HDE-Konsumbarometer ist im Mai 2026 auf 92,29 Punkte gefallen. Gegenüber April entspricht das einem Rückgang um 2,56 Punkte; laut HDE ist es der stärkste Rückgang seit Januar 2024 und der niedrigste Stand seit Februar 2023. Besonders schwach sind die Konjunkturerwartungen, die Einkommenserwartungen und die Anschaffungsneigung. Das Barometer ist kein Rückblick auf vergangene Umsätze, sondern ein Frühindikator für die erwartete Konsumstimmung der kommenden drei Monate.
Für Geschäftsführer einer GmbH ist das kein Nachrichtenthema. Es ist ein Liquiditätssignal. ...
Materialknappheit in der Industrie 2026: Ursachen, Risiken und konkrete Maßnahmen für Geschäftsführer
Die Materialknappheit ist zurück – und diesmal kommt sie schneller, härter und geopolitisch aufgeladener als viele erwartet haben. Was zunächst wie eine temporäre Störung wirkt, entwickelt sich aktuell zu einem strukturellen Risiko für die deutsche Industrie.
Die neuesten Daten des ifo Institut zeigen eine Entwicklung, die Geschäftsführer ernst nehmen müssen: Innerhalb weniger Monate hat sich der Anteil betroffener Unternehmen mehr als verdoppelt. ...