Wirtschaft unzufrieden mit Bundesregierung: Was GmbH-Geschäftsführer jetzt tun müssen
Der Geschäftsführer einer GmbH hat selten ein abstraktes Politikproblem. Er hat ein Zahlungsproblem.
Auf dem Schreibtisch liegen offene Lieferantenrechnungen. Die Bank fragt nach aktuellen Zahlen. Der Steuerberater wartet auf Unterlagen. Zwei Kunden zahlen später als vereinbart. Die Löhne sind in wenigen Tagen fällig. Gleichzeitig steigen Kosten, Auflagen, Unsicherheit und der Druck von allen Seiten.
In dieser Lage wirkt die Kritik an der Bundesregierung und an der Wirtschaftsministerin nicht wie eine Nachricht aus Berlin. ...
Babyboomer in Rente: Bis 2036 fehlen 4,3 Millionen Arbeitskräfte – warum das für GmbHs zur Existenzfrage wird
Ein Geschäftsführer merkt den Arbeitskräftemangel selten zuerst in einer Studie. Er merkt ihn montagmorgens.
Der Produktionsleiter ist krank. Zwei erfahrene Mitarbeiter gehen in Rente. Die ausgeschriebene Stelle ist seit neun Monaten offen. Der wichtigste Kunde drängt auf Lieferung. Die Lohnkosten steigen, aber die Produktivität nicht. Aufträge sind da, doch sie lassen sich nicht mehr sauber abarbeiten. Die Buchhaltung meldet, dass Zahlungseingänge später kommen, weil Leistungen später fertig werden. Die Bank fragt nach aktuellen Zahlen.
Genau an diesem Punkt wird aus einem Personalproblem ein Liquiditätsproblem. ...
EZB erhöht Leitzins auf 2,25 Prozent: Was GmbH-Geschäftsführer jetzt bei Liquiditätsproblemen tun müssen
Quellenstand: 13. Juni 2026
Direkte Einordnung für Geschäftsführer
Die Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank ist für viele GmbHs kein abstraktes Finanzmarktereignis. Sie trifft Unternehmen dort, wo Krisen zuerst sichtbar werden: im Kontokorrent, bei variabel verzinsten Darlehen, in der Warenfinanzierung, bei Investitionskrediten und in Gesprächen mit Banken.
Am 11. Juni 2026 hat die EZB beschlossen, ihre drei Schlüsselsätze um 25 Basispunkte anzuheben. Der Einlagensatz steigt mit Wirkung zum 17. Juni 2026 auf 2,25 %, der Zinssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte auf 2,40 % und die Spitzenrefinanzierungsfazilität auf 2,65 %. ...
OECD senkt Wachstumsprognose für Deutschland erneut: Was GmbH-Geschäftsführer in der Krise jetzt tun müssen
Die neue OECD-Prognose ist kein abstraktes Konjunkturthema. Für viele Geschäftsführer einer GmbH ist sie eine Warnung.
Wenn das Wachstum schwach bleibt, Energiepreise steigen, Kunden später zahlen und Banken vorsichtiger werden, verschiebt sich die Krise nicht mehr in irgendeine volkswirtschaftliche Statistik. Sie steht auf dem Kontoauszug. Sie zeigt sich in offenen Lieferantenrechnungen, ausgeschöpften Kreditlinien, nervösen Mitarbeitern und dem unangenehmen Gefühl, dass der nächste Monat nicht mehr sauber durchfinanziert ist.
Genau dort beginnt die eigentliche Unternehmerkrise.
Nicht bei der Schlagzeile. ...
Importpreise im April 2026: Warum +5,3 % für viele GmbHs mehr sind als eine Statistik
Ein Geschäftsführer merkt eine Krise selten zuerst in der Bilanz. Er merkt sie im Posteingang.
Ein Lieferant kündigt neue Energiezuschläge an. Ein Materialpreis wird nur noch tagesaktuell bestätigt. Eine Bank fragt nach aktualisierten Zahlen. Ein Großkunde lehnt die Preiserhöhung ab. Die Löhne laufen weiter, die Sozialabgaben sind fällig, der Kontokorrent ist fast ausgeschöpft.
Genau in dieser Lage sind die Importpreise im April 2026 mehr als eine volkswirtschaftliche Meldung. Sie sind ein Frühwarnsignal für Unternehmen, die ohnehin mit dünnen Margen, hohen Vorfinanzierungen oder schwacher Liquidität arbeiten. ...
Ostdeutsche Wirtschaft droht Anschluss zu verlieren: Was GmbH-Geschäftsführer jetzt tun müssen
Wenn die Konjunktur nicht mehr abstrakt ist
Für viele Geschäftsführer beginnt die Krise nicht mit einem Insolvenzantrag. Sie beginnt leiser.
Ein wichtiger Kunde zahlt später. Die Bank verlangt aktuelle Zahlen. Der Steuerberater mahnt, dass die Liquidität enger wird. Der Einkauf meldet höhere Preise. Zwei Fachkräfte kündigen, Ersatz ist nicht in Sicht. Gleichzeitig laufen Mieten, Leasing, Löhne, Sozialabgaben und Lieferantenrechnungen weiter.
Genau in dieser Lage wirkt eine Konjunktur-Studie nicht wie ein volkswirtschaftliches Papier. Sie wirkt wie eine Beschreibung des eigenen Schreibtischs. ...
Geschäftserwartungen in der Chemie brechen ein: Was GmbH-Geschäftsführer jetzt tun müssen, um Liquiditätsprobleme und Insolvenzrisiken zu vermeiden
Wenn die Aufträge noch laufen, aber die Zukunft kippt
Viele Geschäftsführer in der chemischen Industrie kennen diese Lage: Die Produktion steht nicht vollständig still. Es kommen noch Bestellungen herein. Einzelne Kunden fragen sogar mehr Ware an als zuletzt. Auf dem Papier wirkt das Geschäft nicht tot.
Und trotzdem stimmt etwas nicht.
Die Einkaufspreise steigen. Vorprodukte kommen verspätet. Lieferanten verlangen Vorkasse oder kürzere Zahlungsziele. Kunden diskutieren jede Preiserhöhung. Banken fragen nach aktualisierten Planzahlen. Der Steuerberater mahnt zur Liquiditätsplanung. ...
Sozialabgaben vor der Explosion: Was das Knallhart-Gutachten 2026 für GmbH-Geschäftsführer bedeutet
Es beginnt selten mit einem großen Knall.
Es beginnt mit einem Lohnlauf, der plötzlich schwerer fällt. Mit einer Krankenkassenabbuchung, die nicht mehr selbstverständlich gedeckt ist. Mit Mitarbeitern, die mehr Netto brauchen. Mit Kunden, die Preiserhöhungen ablehnen. Mit einer Bank, die neue Unterlagen verlangt. Mit dem Steuerberater, der erstmals nicht mehr beruhigt, sondern fragt: „Wie sieht Ihre Liquiditätsplanung für die nächsten 13 Wochen aus?“
Für viele Geschäftsführer einer GmbH ist das Frühjahrsgutachten 2026 des Sachverständigenrates Wirtschaft deshalb kein abstraktes Papier aus Berlin. Es ist ein Warnsignal für die eigene Kostenstruktur. ...
Wirtschaftsweise schrauben Wachstumsprognose herunter: Was GmbH-Geschäftsführer jetzt gegen Liquiditätsdruck, Kostenanstieg und Insolvenzrisiken tun müssen
Der Blick auf das Geschäftskonto reicht vielen Geschäftsführern inzwischen nicht mehr zur Beruhigung. Die offenen Forderungen sind höher als geplant. Der Energieabschlag ist gestiegen. Ein wichtiger Kunde zahlt später. Die Bank fragt nach aktuellen Zahlen. Der Steuerberater mahnt zur Vorsicht. Und intern wartet die nächste Lohnzahlung.
Genau in solchen Situationen ist eine gesenkte Wachstumsprognose kein abstraktes Wirtschaftsthema. Sie ist ein Warnsignal.
Die Wirtschaftsweisen erwarten für Deutschland im Jahr 2026 nur noch ein preisbereinigtes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,5 %. ...
Exporterwartungen gesunken: Was GmbH-Geschäftsführer im Mai 2026 jetzt tun müssen
Ein Exportauftrag wird verschoben. Ein Auslandskunde zahlt später. Ein Rahmenvertrag läuft weiter, aber die Abrufe bleiben aus. Die Bank fragt nach aktuellen Zahlen. Der Steuerberater mahnt zur Vorsicht. Im Betrieb selbst wirkt noch vieles normal: Maschinen laufen, Mitarbeiter arbeiten, Kunden melden sich. Und trotzdem spürt der Geschäftsführer: Die Lage kippt.
Genau hier beginnt die gefährliche Phase für viele GmbHs. Nicht mit der Insolvenz. Nicht mit dem Gericht. Nicht mit dem letzten Euro auf dem Konto. Sondern mit einer schleichenden Verschlechterung der Erwartungen, der Auftragseingänge, der Margen und der Liquidität. ...