Die Produktion in Deutschland hat im September zugelegt. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg sie im Produzierenden Gewerbe gegenüber August um 0,7 Prozent. Hinter dem Plus stehen jedoch große Branchenunterschiede: Während die Automobil- und die Pharmaindustrie mehr produzierten, verzeichneten Maschinenbau und Bauwirtschaft Rückgänge.
Über das gesamte dritte Quartal blieb die Entwicklung schwach: Die Produktion lag um 0,4 Prozent unter dem zweiten Quartal. Der bessere September reicht damit noch nicht aus, um von einer breit getragenen Erholung zu sprechen.
Das Bundeswirtschaftsministerium sieht zugleich Hinweise auf eine Belebung der Industriekonjunktur zum Jahresende. ...
Elektronische Kassenpflicht 2028: Das ist geplant
Die Bundesregierung will elektronische Kassen ab 2028 für weitere Unternehmen verpflichtend machen und digitale Belege zum Regelfall erklären. Der Gesetzentwurf erfasst grundsätzlich Betriebe mit einem maßgeblichen Jahresgesamtumsatz von mehr als 100.000 Euro; für geringe Barumsätze ist eine Ausnahme vorgesehen. Am 6. November 2026 steht die erste Beratung im Bundestag an.
Die Debatte ist laut Bundestag ab 13:40 Uhr vorgesehen. Anschließend soll der Entwurf an die Ausschüsse überwiesen werden; federführend soll der Finanzausschuss beraten. Für Handel, Gastronomie und andere Unternehmen mit Kassengeschäften beginnt damit eine weitere Etappe des Gesetzgebungsverfahrens.
Rechtsstand: 6. ...
Ein Mitarbeiter erhält 3.500 Euro brutto im Monat. Was muss seine Arbeit dem Unternehmen einbringen, damit sich die Beschäftigung wirtschaftlich trägt? Wer dafür nur das Gehalt durch die vertraglichen Arbeitsstunden teilt, lässt wesentliche Kosten und Ausfallzeiten außer Acht. Arbeitgeberbeiträge, Sonderzahlungen, Urlaub, Krankheit und interne Tätigkeiten verändern die Rechnung. Für einen tragfähigen Verkaufspreis kommen außerdem anteilige Betriebskosten hinzu.
Die neu veröffentlichten Destatis-Ergebnisse geben dafür einen aktuellen Anlass: Im Jahr 2024 kostete eine geleistete Arbeitsstunde Arbeitgeber in Deutschland durchschnittlich 44,32 Euro. Bruttoverdienste machten 75,9 Prozent der gesamten Arbeitskosten aus. ...
Die Produktion in Deutschland hat im September zugelegt. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg sie im Produzierenden Gewerbe gegenüber August um 0,7 Prozent. Hinter dem Plus stehen jedoch große Branchenunterschiede: Während die Automobil- und die Pharmaindustrie mehr produzierten, verzeichneten Maschinenbau und Bauwirtschaft Rückgänge.
Über das gesamte dritte Quartal blieb die Entwicklung schwach: Die Produktion lag um 0,4 Prozent unter dem zweiten Quartal. Der bessere September reicht damit noch nicht aus, um von einer breit getragenen Erholung zu sprechen. ...
Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal 2026 leicht gewachsen. Nach der ersten Berechnung des Statistischen Bundesamtes stieg das Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent. Während sich die Konsumausgaben leicht positiv entwickelten, gingen die Investitionen zurück.
Stand: 31. Oktober 2026. Grundlage: Destatis-Veröffentlichung vom 30. Oktober 2026 zum Berichtszeitraum Juli bis September. ...
Margen unter Druck
Die deutsche Industrie bleibt auf Wachstumskurs. Der Industrie-PMI für Oktober 2026 wurde in der endgültigen Auswertung mit 54,2 Punkten bestätigt, nach 53,9 Punkten im September. Gleichzeitig verschärft sich der Kostendruck: Die Einkaufspreisinflation erreicht ein Fünfmonatshoch, während die Verkaufspreisinflation auf ein Achtmonatstief sinkt. Für Unternehmen wird es damit schwieriger, höhere Beschaffungskosten an ihre Kunden weiterzugeben. ...
Importierte Waren haben sich für die deutsche Wirtschaft deutlich verteuert. Die Importpreise lagen im September 2026 um 10,4 Prozent über dem Vorjahresniveau und um 2,1 Prozent über dem Vormonat. Besonders kräftig stiegen die Preise für Energie und industrielle Vorprodukte.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war dies der stärkste jährliche Anstieg seit November 2022. ...
Die Inflation in Deutschland geht im Oktober 2026 voraussichtlich auf 2,8 Prozent zurück. Im September hatte sie noch 3,3 Prozent betragen. Gleichzeitig steigen die ifo-Preiserwartungen: Mehr Unternehmen beabsichtigen, ihre Verkaufspreise anzuheben. Für die Kostenplanung 2027 ergibt sich daraus ein differenziertes Bild: Die aktuelle Verbraucherpreisentwicklung entspannt sich, während aus den Unternehmen neue Preissignale kommen.
Die beiden Meldungen beschreiben unterschiedliche Entwicklungen. Destatis erfasst bereits beobachtete Verbraucherpreise. Die ifo-Umfrage untersucht Preisabsichten für die kommenden Monate. ...
Arbeitsmarkt im Oktober 2026: Schwache Herbstbelebung trotz weniger Arbeitsloser
Die Arbeitslosigkeit ist im Oktober auf 2,955 Millionen gesunken. Gegenüber September bedeutet das einen Rückgang um 40.000 Menschen. Saisonbereinigt stieg die Zahl jedoch um 4.000. Die Herbstbelebung bleibt damit schwach.
Stand: 31. Oktober 2026 · Veröffentlichung der Bundesagentur für Arbeit: 30. ...
Bundesbank erwartet Stagnation im dritten Quartal – Erholung zum Jahresende bleibt unsicher
Stand: 22. Oktober 2026. Grundlage ist der Bundesbank-Monatsbericht vom 21. Oktober 2026.
Die deutsche Wirtschaft dürfte im dritten Quartal 2026 nicht gewachsen sein. Zu dieser Einschätzung kommt die Deutsche Bundesbank in ihrem neuen Monatsbericht. Nach dem Wachstum im ersten Halbjahr hätte die Erholung damit eine Pause eingelegt. Für das vierte Quartal rechnet die Notenbank wieder mit einer spürbaren Belebung. Hohe Energiepreise, Einschränkungen der Binnenschifffahrt und eine verhaltene private Nachfrage machen den weiteren Verlauf jedoch unsicher.
Eine amtliche Bestätigung der Stagnation liegt bislang nicht vor. ...